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1) Coaching und Coaching-Ausbildungen – Richtlinien und Mindeststandards, die Antragsteller der QCA teilten sollten 

Was ist Coaching?
Als Coaching in der Wirtschaft ("Business-Coaching") ist es die individuelle professionelle Beratung, Begleitung und Unterstützung von Personen mit Führungs- und Steuerungsfunktionen sowie von Selbstständigen oder von Experten in unterschiedlichsten Organisationen. Als so genanntes "Personal Coaching" (manchmal auch Life-Coaching genannt) wird es auch außerhalb des beruflichen oder Organisations-Kontextes in Anspruch genommen. In allen Fällen zielt Coaching auf die Weiterentwicklung und Optimierung von individuellen Lern-, Kommunikations- und Leistungsprozessen – zur Stärkung und verbesserten Reflexion der "Selbstführung". Der Coach unterbreitet hierbei in der Regel keine Ratschläge und tritt nicht als Fachexperte auf. Stattdessen hilft er seinen Klienten, eigene Reflexions- und Handlungskompetenzen zu entwickeln. Coaching im Business ist ein Personalentwicklungsinstrument, das befähigten Personen zu vermehrter Selbstreflexion, Selbststeuerungskompetenz und vermehrter sozialer Kompetenz verhilft. In diesem Sinne ist es dazu geeignet, herausragende Mitarbeiter/innen gezielt zu fördern. Als Personal Coaching kommt es sowohl zur Bewältigung beruflicher und persönlicher Problemsituationen zum Einsatz, wie zur Ziel- oder Visionsbildung oder Verbesserung persönlicher Kompetenzen. Coaching wendet ausschließlich nachvollziehbare und wissenschaftlich überprüfbare Verfahren an, die vorwiegend aus der wissenschaftlichen Psychologie oder der Führungs- und Managementlehre entlehnt worden sind und für die Beratungsform Coaching modifiziert wurden. Coaches wenden keine esoterischen oder "selbst erfundenen" Techniken, Methoden oder Verfahren an.

 
Was ist Coaching nicht?
Coaching ist keine Psychotherapie, keine Unternehmensberatung, kein Führungstraining, keine Change-Managementberatung, kein Motivationstraining, kein Projektmanagementraining, kein Personalentwicklungsinstrument, um "Schwachen aufzuhelfen"… Es ist also kein Reparaturwerkzeug, sondern ein Instrument zur Verbesserung, Optimierung oder Bildung vorhandener individueller Kompetenzen. Dabei sollten "Abgründe" und Schwächen auf keinen Fall ausgespart werden. Denn sie sind wichtige Lernchancen. Außerdem würden sie wichtige Lernschritte behindern, würde man sie unter den Teppich kehren.

Was ist der Nutzen von Coaching?
In der Wirtschaft kann Coaching insbesondere neu ernannten Führungskräften und Führungskräften vor herausfordernden beruflichen Situationen den notwendigen Rahmen zur Selbstreflexion bieten. In solchen Situationen ist der Coach ein Sparringspartner, ein Wegbegleiter oder -bereiter des Klienten. Im Personal Coaching gibt es vergleichbare Schwellensituationen mit biografischen Umbrüchen und großen persönlichen Herausforderungen. Coaching kann entscheidende Hilfestellungen bei auftretenden Kommunikationsstörungen bereitstellen oder eine erweitere Reflexionsperspektive bieten, die "Personen aus dem System" aufgrund ihrer persönlichen Einbindung in das System nicht zur Verfügung steht. Weitere Möglichkeiten, um Coaching sinnvoll einzusetzen finden Sie im folgenden Absatz.

In welchen allgemeinen Fragestellungen kommt Coaching zum Einsatz?
Coaching zentriert sich auf drei übergeordnete Themen (siehe Schreyögg 2008):
> Individuelle Themen: Zielverbesserung, Leistungsoptimierung, Problembewältigung, Krisenbewältigung, Selbststeuerung, Handlungskompetenz, Selbstreflexion, Karrierebegleitung…
> Interaktive Themen: Kommunikationsverbesserung, Beziehungsgestaltung zu Mitarbeitern und Vorgesetzten sowie zu Geschäftspartnern, Führungsbegleitung und -Verbesserung; aber auch innerhalb des privaten Umfeldes – wie in der Familie, in der Nachbarschaft, im Freundeskreis …
> Systembezogene Themen: Der Bezug und die Interaktion von Subsystemen im Unternehmen zu anderen Subsystemen, der Bezug zur Außenwelt… Hier nimmt Coaching allerdings gleichzeitig eine individualistische Perspektive ein und beleuchtet insbesondere die Schnittstelle Mensch (Rolle & Individuum) Organisation. Denn Coaching ist eine auf den ganzen Menschen bezogene Beratungsform und keine Unternehmens- oder Organisationsberatung.

Wer darf sich Coach nennen?
Da der Begriff nicht geschützt ist, nennt sich heutzutage fast jedermann "Coach". Wer seriös bleiben möchte, hält sich an die folgenden Mindestanforderungen für den Begriff "Coach":
Personal Coach: Mindestalter 26 Jahre. Persönliche und sittliche Reife. Berufs- und Lebenserfahrung. Individuelle Eignung. Abgeschlossene Coaching-Ausbildung [eigentlich: -Fortbildung] (s.u.). Anschluss an einen verbindlichen Ethik-Kodex. Professionelles Geschäftsgebaren.
Coach der Wirtschaft (Business-Coach): Persönliche und sittliche Reife. In der Regel ein abgeschlossenes Studium der Psychologie, der Sozialwissenschaften, der Wirtschaftswissenschaften oder einer vergleichbaren Fachrichtung, die für das Coaching eine deutliche Relevanz aufzeigt. Individuelle Eignung. Berufs-, Feld- und Führungserfahrung von mindestens 5 Jahren. Dies sind in der Regel auch die Zugangsvoraussetzungen für den Beginn einer Coach-Weiterbildung. Der Coach der Wirtschaft sollte weiterhin folgende Voraussetzungen erfüllen: Abgeschlossene Coaching-Ausbildung, die den unten genannten Kriterien entspricht. Einbindung in einen Berufsverband (z. B.
DBVC oder DFC
), regelmäßige Intervision oder Supervision und Anschluss an einen verbindlichen Ethik-Kodex. Professionelles Geschäftsgebaren im Sinne eines "ehrbaren Kaufmanns" (AGB, Internet, Geschäftsräume u.a.).

Wer darf Coaches ausbilden und eine Coaching-Ausbildung anbieten?
Wie oben: Es sollten die Qualifikationen vorliegen wie bei einem "Coach der Wirtschaft". Dazu gehört auf jeden Fall, dass der Lehrcoach nicht nur Managementkompetenzen und Wirtschaft-Know-How aufweist, sondern auch eine umfassende eigene psychologisch-interaktionelle Selbsterfahrung durchlaufen hat und andere darin auch begleiten kann. Außerdem benötigt er umfassende psychologische und gruppendynamische Kompetenzen. Er muss befähigt sein, sowohl Personal-Coaches als auch Business-Coaches auszubilden. Zusätzlich seit 2006: Mindestens 3 Jahre erfolgreiche eigene Coachingtätigkeit. Fortbildungsleiter im Coaching haben an mindestens drei Coaching-Ausbildungen als Co-Leiter teilgenommen. Die ersten zwei selbst verantworteten Coaching-Ausbildung sind supervisorisch begleitet worden. JEDE Coaching-"Ausbildung" (Coaching-Weiterbildung oder Fortbildung zum Coach ist korrekter) muss Mindestkriterien erfüllen. Siehe hier:


2) Welche Mindestkriterien muss eine Coaching-Ausbildung erfüllen? 

• Fortbildungsziel / Inhalte / Kompetenzen: Ein Ausbildungsziel sollte für jede Fortbildung zum Coach definiert sein. Auch die Fortbildungsinhalte und die vermittelten Kompetenzen sollten aufgeführt sein und sich an den Standards des Deutschen Bundesverbandes Coaching (DBVC) oder des Deutschen Fachverbandes Coaching (DFC) orientieren. Sofern es sich um eine verkürzte Fortbildung im Coaching handelt sollten die gleichen Qualitätsstandards angewandt werden. Die Fortbildung schließt dann aber nicht mit der Bezeichnung "Coach" ab, sondern führt lediglich in einzelne Gebiete des Coachings ein.
• Verbandsanerkennung: Das Logo eines Verbandes sollte in der Werbung für die Fort- oder Ausbildung nur genutzt werden, wenn diese Ausbildung (inkl. Lehrpersonen und Lehrinstitut) tatsächlich von diesem Verband geprüft, evaluiert und nach mehrmaliger Durchführung anerkannt (oder "zertifiziert") worden ist. Wenn die Lehrperson Mitglied eines Verbandes ist, sollte sie das Logo nicht im Zusammenhang mit der Ausbildung verwenden, wenn nicht die Ausbildung wie o.g. "anerkannt" wurde. Eine Selbstzertifizierung (wenn Verband und Vorsitz mit der Person des Zertifizierers übereinstimmen) gilt als nichtig.
• Anzahl der Präsenzstunden: Eine Coach-Fortbildung mit dem Abschluss "Coach" umfasst mindestens 150 Präsenz-Zeitstunden (ausschließlich coachingrelevante Themen). Ansonsten sollte die Fortbildung genannt werden: "Fortbildung im Coaching". Die Mindeststundenzahl von 150 Stunden sollte möglichst weit überschritten werden (200 bis 300 Stunden sind anzustreben). Häusliche Lektüre, Haus- oder Masterarbeiten, Peergrouparbeit u.a. sind extra zu erbringen und in dieser Zeitvorgabe nicht enthalten. Hinweis: Inkl. der Lektüre und Peergrouparbeit sollte eine Coach-Fortbildung 300 Stunden oder mehr umfassen.
• Mindestdauer der Gesamtfortbildung: Eine Coaching-Ausbildung beansprucht in der Regel mehr als 6 Monate. Ab 2010 sollte jede Coach-Fortbildung möglichst über 12 Monate umfassen; ideal sind 18 Monate!
• Prozentsatz an "Übungen": Die Coaching-Ausbildung soll neben der Vermittlung von Theorie zu mindestens 2/3 übungs- und handlungsorientierte Elemente beinhalten (Kleingruppenübungen; z.B. in Triaden / Dreiergruppen).
• Zusätzlicher Praxiserwerb: Mindestens zwei supervidierte vollständige Coachingprozesse sollten [zusätzlich zu den o.g. Präsenzstunden] durchgeführt und dokumentiert werden.
• Integrierte Selbsterfahrung: Selbsterfahrung und Selbstreflektion in der Rolle als Coach sind wesentliche Bestandteile einer Fortbildung zum Coach, da die "Begegnung" (Interaktion zw. Coach und Klient) das wesentliche Veränderungselement ist – und nicht ein "Tool" oder eine "Technik". Aus diesem Grunde ist der gut reflektierte Coach selbst das wesentlichste Veränderungsinstrument.
• Skripte/Lektüre/Fachbücher: Eine Fortbildung zum Coach schließt die Lektüre geeigneter Fachliteratur ein. Die hierfür benötigte Zeit wird jedoch zusätzlich zu den genannten 150 Stunden Mindest-Fortbildungszeit erbracht. Die Lektüre wird strukturiert (Leseempfehlungen), in den Peergroups diskutiert und in Lernerfolgstest wird der Erwerb der theoretischen Kenntnisse aus der Lektüre sichergestellt.
• Peer-Gruppenarbeit: Begleitende Peergroup-Arbeit ist Bestandteil einer Coaching-Ausbildung. Die hierfür benötigte Zeit wird jedoch zusätzlich zu den genannten 150 Stunden Mindest-Fortbildungszeit erbracht. Peergroups werden entweder innerhalb der Ausbildung gebildet  oder können beispielsweise in Peergroups des DFC absolviert werden.
• Lernzielkontrollen: 1. Das Erreichen der Lernziele wird kontinuierlich überprüft (Fragen, kurze schriftliche Tests, kollegiales Gespräch u.a.). 2. Zum Abschluss der Fortbildung findet eine Prüfung statt.
• Evaluation der Fortbildung = Coaching-Ausbildung: Durch Feedbackbögen und standardisierte Fragebögen (und längerfristiges Follow-up) wird die Qualität des Fortbildungsangebotes kontinuierlich überprüft und verbessert. Erst nach mehrfachem erfolgreichen Durchführen der Fortbildung kann eine so genannten "Verbandsanerkennung" sinnvoll sein.
• Verantwortliche Lehrpersonen der Coaching-Ausbildung (Person, die die Fortbildung leitet und persönliche verantwortet): Die verantwortliche Lehrperson sollte zu mindestens 75% der Präsenz-Seminar-Zeit anweisend sein (und nicht nur audem Papier verantwortlich sein!). Sie sollte möglichst folgende Kriterien erfüllen (Empfehlung für die Lehrperson / Trainer/in - nicht für die Teilnehmer/innen):
o i.d.R. abgeschlossenes Hochschulstudium, möglichst wissenschaftliche Erfahrungen [gut begründete Ausnahmen sind möglich]
o mind. 5 Jahre Berufserfahrung, in leitender Tätigkeit
o Kenntnis der wissenschaftlichen und populären Coaching-Literatur (sowie Literatur zu "Nachbardisziplinen", wie Organisationssoziologie, Organisationspsychologie u.a.) sowie eigene Publikationen zum Thema Coaching (Bücher, Fachartikel, Zeitschriftenartikel u.a.)
o abgeschlossene eigene Coaching-Ausbildung (oder Äquivalent) von mind. 150 Stunden
o gute (!) praktische und theoretische Kenntnis von mindestens zwei Verfahren, wie z.B. NLP, Tiefenpsychologie, Systemische Therapie, Psychodrama, TZI, TA o.a. [je Verfahren mind. 150-300 Stunden praktischer Weiterbildung]
o fundierte Kenntnis der Psychopathologie, um Verantwortungsgrenzen des Coachings definieren und erläutern zu können (möglichst auch Approbation als Arzt, Psychotherapeut oder Zulassung als HP Psych.) 
o zusätzlich absolvierte psychologische interaktionelle Selbsterfahrung von mind. 75 Stunden (bei einem zugelassenen Diplom-Psychologen oder Arzt) 
o die ersten zwei selbst verantworteten Ausbildungen müssen unter Supervisionsbegleitung einer / eines Diplom-Psychologen oder einer ähnlich qualifizierten Person laufen, die nachgewiesene Kenntnisse in Supervision, Erwachsenenpädagogik und Seminargestaltung und -durchführung hat.

• Information zur Fortbildung: Die Fortbildung muss auf der Website des Seminaranbieters ausführlich beschrieben sein (Daten, Inhalte, Lern- und Kompetenzziele, eingesetzte und gelehrte Verfahren, Lektüre, Module, Orte, Preise, AGB, Vita der Haupttrainer, Ethikverpflichtung, Verbandszugehörigkeit der Haupttrainer u.v.a.). Das Angebot muss ehrbar sein. Es ist nicht ehrbar, wenn der Anbieter mit Kompetenzen, Titel, "Zertifizierungen" u.a. wirbt (oder billigend den Anschein erweckt), die tatsächlich nicht vorliegen. Der Anbieter der Coaching-Ausbildung sollte auch darauf hinweisen, dass der Abschluss "Coach" i. d. R. nicht mit einem finanziellen Auskommen verbunden ist, von dem alleine es sich gut leben lässt! Unrealistische Verdienstoptionen anzugeben ist unseriös!
• Ethik: Die Fortbildung muss an einen Ethik-Kodex eines anerkannten Coaching-Verbandes angekoppelt sein. Alle Teilnehmer/innen kennen und akzeptieren diesen Ethik-Kodex bereits bei der Anmeldung zur Fortbildung. Die Professions-Ethik und ihre Reflexion sind integraler Bestandteil der Fortbildung. Vergleiche Ethik des
DFC .
*Modifiziert und ergänzt anhand der Qualitätskriterien für Coaching-Ausbildungen; aus der Diskussion des Roundtable im April 2008 in Hannover
Die Prüfunterlagen und -Hinweise können Sie herunterladen


Sie sind eingeladen: Nehmen Sie an der Professionsbildung des Coachings teil. Als Coach, Industrievertreter, Weiterbildungsanbieter, Forscher, ... Durch unseren Erfahrungsaustausch können wir verstehen, wie die jeweils "andere Seite" Coaching versteht und gestalten möchte. Eine gute Plattform für diese Diskussion von bewährten Vollprofis ist der Deutsche Bundesverband Coaching (DBVC), für Coaching-Berufseinsteiger mit abgeschlossener Coaching-Ausbildung ist der Deutsche Fachverband Coaching (DFC) eine gute Plattform. 
 
 
 
 
 
 
 

Dieses Siegel wird für komplette Coach-Ausbildungen vergeben, die allen QCA-Anforderungen gerecht werden.Dieses Siegel wird für komplette Coach-Ausbildungen vergeben, die allen QCA-Anforderungen gerecht werden.

Formale Kriterien

Wir überprüfen die Inhalte und die Dauer einer Weiterbildung, die Qualifizierung der Lehrpersonen, die faire Vertragsgestaltung, die Schlüssigkeit des Curriculums, die Erfolge bisheriger Teilnehmer (deren Websites und Interviews) u. v. a.

 

Herz und Haltung

Wir überprüfen die Ethik und Gesinnung der Anbieter. Uns ist wichtig, dass sie über einen Verband dem Forum Werteorientierung in der Weiterbildung e. V. (FWW) angeschlossen sind. Denn diese Dachorganisation garantiert ein Wertefundament und dient gleichzeitig Kunden und Anbietern als Schlichtungsstelle. Das FWW-Siegel finden Sie ganz unten auf dieser Seite.

 

Immer ein Weg

Eine Ausbildung zum Coach von ca. 150 Stunden ist niemals ein qualifizierter Abschluss, der mit einem Studium oder einer mehrjährigen Ausbildung in Supervision (DGSv, SG, DGSF, BDP) vergleichbar ist. Die "Coaching-Ausbildung" ist der qualifizierte Start einer kontinuierlichen Entwicklung zum Profi. Erst nach drei bis fünf Jahren supervidierter Coaching-Praxis ist ein Coach "Profi"! Ein guter Coach-Ausbildungsanbieter weist hierauf hin. Hierzu gehört auch der Hinweis, dass viele Absolventen von Coach-Ausbildungen nicht sofort reich werden. In der Tat verdienen nur wenige damit später viel Geld! Auch dies wird von seriösen Anbietern erklärt.

 

Das Siegel des FWW, das Weiterbildner führen sollten.Das Siegel des FWW, das Weiterbildner führen sollten.